• birgit scharnhorst

Von Swakopmund in den Etosha Nationalpark

Aktualisiert: 20. Okt 2020







Swakopmund


Noch heute ist die Stadt Swakopmund geprägt von der ehemaligen deutschen Kolonie. Hier sind die architektonischen als auch sprachlichen deutschen Wurzeln unverkennbar. In vielen Geschäften kann man sich auf Deutsch verständigen, im Radio läuft deutsche Volksmusik und viele Straßennamen tragen noch deutsche Namen wie Bismarck und Kaiser Wilhelm. Es gibt hier Schwarzwälder Kirschtorte, Bratwurst mit Sauerkraut und Hackbrötchen. Die Einwohner nennen ihre Stadt auch gern das südlichstes Nordseebad. Auch das Klima erinnert mehr an Deutschland - es ist durch den Nebel morgens und abends gleich viel kühler, hier fühlt man sich nicht wie in Afrika.


Schon bei der Anfahrt sehen wir am Horizont die angekündigte Nebelwand von Swakopmund. Die Stadt liegt sehr häufig im Nebel. Wir übernachten bei Manfred auf dem Campingplatz SophiaDale, seine Familie und er sind aus Deutschland eingewandert und super gastfreundlich. Als gelernter Schlachter verwöhnt er uns abends mit leckerem Kudu-Steak und hausgemachten Bratkartoffeln. Link.




In Swakopmund haben wir 2 Nächte verbracht. Das genügt für eine Stadtbesichtigung sowie eine andere Aktivität, wie zum Beispiel eine Wüstentour oder wie wir eine Fahrt mit dem Quad durch die Wüste.


Nicht zu übersehen ist die Old Jetty. Die alte Landungsbrücke von 1902 ist 325 Meter lang und ein Wahrzeichen der Stadt. Am Ende des Stegs befindet sich ein Restaurant.

Swakopmund Jetty



Der historische Bahnhof war einer der ersten Bahnhöfe Namibias und wurde 1901 errichtet. Heute befindet sich in dem großen Gebäude ein Luxushotel.




Lohnenswerte Ausflüge sind zum Beispiel nach Walfish Bay, 30 km südlich, sowie nördlich zum Anglerparadies Henties Bay oder nach Cape Cross zu einer der weltgrößten Robbenkolonien.



Spaß gemacht hat uns eine 2-stündige Quadtour durch die berühmten goldenen Sanddünen der Namib-Wüste. Neben der Helme/Ausrüstung erhält man auch eine kleine Einführung in das Fahrverhalten. Dann erlebt man Nervenkitzel pur bei der aufregenden Tour durch die Dünen.


Schiffswrack an der Skeleton Coast – Weiterfahrt Richtung Henties Bay

Wenn man Richtung Henties Bay fährt, passiert man ca. 16 km vorher noch zum „Zeila Schiffswrack“. Es sieht aus wie ein Geisterschiff und rostet vor sich hin.


Skeletton Coast Schiffswrack


Auf dem Weg zum Etoscha-Nationalpark fährt man durch das Damaraland. Es ist Teil der Kuneneregion im Nordwesten Namibias. Es besticht durch eine bizarre, zerklüftete und felsenreiche Landschaft von bezaubernder und rauer Schönheit.


Damaraland



Hier leben die Wüstenelefanten, die mit den Extremen der Fels- und Sandwüste besser umgehen können und kilometerweite Strecken auf der Suche nach Wasser zurücklegen.


Wir übernachten in der Ugab-Terrace-Lodge in der Nähe von Khorixas, da der Campingplatz unten im Tal liegt. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Tafelberge, die im Ugab-Tal stehen. Link


Ugab Terrace Lodge

Ugab Terrace Lodge


Die Tafelberge im Ugab-Tal




Umgab-Tal

Tafelberge im Umgab-Tal

Ugab Tal

Blick auf die Fingerklippe



Von hier aus ist es nicht mehr weit bis in den Etosha-Nationalpark. Eine Reisebeschreibung zu diesem wunderschönen Park gibt es hier, Link